Bewerbungschreiben Aufbau
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Bewerbungsschreiben Aufbau – Beispiele + Checkliste für das perfekte Anschreiben

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Wie sieht der Aufbau eines Bewerbungsanschreibens eigentlich aus? Wie mache ich den Arbeitgeber auf mich aufmerksam und überzeuge ihn von mir? Ratlos? Kein Problem! Wir zeigen dir den perfekten Aufbau für deine Bewerbung sowie Beispiele und eine Checkliste, die du dir für Zuhause ausdrucken kannst.

Formaler Aufbau des Bewerbungsanschreibens

Der formale Aufbau eines Bewerbungsanschreibens ist eigentlich immer gleich.
Im inhaltlichen Aufbau hast du etwas mehr Spielraum, der formale Aufbau sollte allerdings einheitlich gehalten werden. Benutze die Schrittgröße 11, bei Zwischenüberschriften die Größe 13. Wähle eine klassische Schriftart, wie Verdana oder Times New Roman, um deine Bewerbung einheitlich zu gestalten.
Aber wie lange soll überhaupt ein Anschreiben sein? – Keinesfalls länger als eine Seite.

Zuallererst kommen oben links der Absender und der Name des Empfängers rein. Darauf folgt das Datum und anschließend die Betreffzeile. Und jetzt? Nun beginnst du mit der Einleitung. Darauf folgend der Hauptteil und der Schluss deines Anschreibens. Wichtig: Vergesse nach dem Schluss nicht deine Unterschrift, das Datum sowie den Hinweis auf Anlagen.

No-Gos sind Kaffeeflecken, zerknittertes Papier oder Eselsohren. Achte darauf, dass deine Bewerbung auch beim Transport keine Macken abbekommt. Sonst kann es ganz schnell sein, dass deine Bewerbung, noch bevor der Arbeitgeber sie liest, auf dem Absagestapel landet.

Aber mal ehrlich: Wer bewirbt sich heute noch postalisch?

Aus einer Studie, die in Kooperation des Online-Stellenportals „Monster“ mit dem Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universität Bamberg entstanden ist, geht jedenfalls hervor, dass nur 17 Prozent aller Bewerbungen bei den befragten Unternehmen derzeit in Papierform eingehen. Gewünscht sei das von beiden Seiten aber nicht mehr.

Inhaltlicher Aufbau des Bewerbungsanschreibens

Wie beginne ich überhaupt mein Anschreiben?
Du beginnst mit der Betreffzeile, die als einzige Zeile fett formatiert wird. In den Betreff schreibst du nur die genaue Position, auf die du dich bewirbst. Dein Fließtext beginnt mit der Anrede der Ansprechperson. Achte hier auf die genaue Schreibweise der Person.
Was passiert im ersten Absatz? In der Einleitung solltest du dich kurz und knapp halten mit zwei bis drei Sätzen, in denen du kurz deine Qualifikationen erläuterst, was du gerade machst und warum du perfekt auf die ausgeschriebene Stelle passt. Die Einleitung ist die größte Herausforderung, weil sie die höchste Aufmerksam von dem Personaler hat und deshalb keine 08/15 Formulierungen enthalten sollte. Ein guter Einstieg ist auch, ein bereits geführtes Telefongespräch mit dem Ansprechpartner.

Die Einleitung ist im Kasten, wie geht’s weiter?

Jetzt heißt es mit Skills und Erfahrungen zu glänzen. Im Hauptteil des Bewerbungsanschreibens solltest du den Personaler davon überzeugen, dass du der beste Kandidat für die ausgeschriebene Stelle bist. Stelle dir also die Frage: Wieso bin ich die beste Besetzung für diese Position? Vermeide aber deinen Lebenslauf zu wiederholen, das könnte den potenziellen Arbeitgeber eher langweilen. Gehe auf die Soft Skills ein, die für Stelle wichtig sind. Du kannst dir auch Hard Skills aufschreiben, die du im Unternehmen einsetzen kannst, wie fließende Englisch-Kenntnisse von einem Auslandsaufenthalt oder Erfahrung im Umgang mit Excel.

Wie beende ich mein Anschreiben?

Verweise auf ein persönliches Gespräch. Vermeide aber Konjunktiv-Sätze. Zeige dich selbstbewusst und gebe eventuell deinen frühestmöglichen Starttermin an. Dein Anschreiben endet mit der Grußformel „Mit freundlichen Grüßen“, deinem getippten Namen und deiner Unterschrift.

TakeAways

Gehe auf die Soft Skills ein, die für die Stelle wichtig sind.

Versuche dich in der Einleitung kurz und knappzuhalten.

Vermeide es deinen Lebenslauf zu wiederholen

Die Struktur im Anschrieben: You, Me, We!

Wait, what? Noch nie gehört? Die You, Me, We Formel gibt dir eine strukturelle Orientierungshilfe beim Bewerbungsanschreiben.

You: Einleitung.
Denn hier geht es in kurzen, knackigen Sätzen, um das Unternehmen und was dich daran reizt. Zeige in kurzen Sätzen deine Begeisterung für das Unternehmen.

Me: Hauptteil.
Jetzt dreht sich alle um dich und deine Skills. Schau dir die geforderten Qualifikationen an und gehe auf diese ein. Versuche mit Beispielen auf deine Soft Skills einzugehen und beweise dem Unternehmen, dass du der richtige Kandidat für die Stelle bist.

We: Schussteil.
Das We spiegelt die gelungene Umsetzung von You and Me – mit einem Blick in die gemeinsame Zukunft. Beende dein Anschreiben mit einem positiven Satz, bei dem du dich darauf freust, den Arbeitgeber bei einem persönlichen Gespräch kennenzulernen.

Checkliste: Das gehört in eine gute Bewerbung

Anschreiben
Deckblatt
Lebenslauf
Nice to have: Dritte Seite
Anlagen
Lebenslauf

4 Beispiele für einen guten Bewerbungsaufbau

FAQ

Bearbeitet am: Januar 12, 2021

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